Kulinarisches Ammerland

Die »ammersche« Gastlichkeit wird seit jeher durch Genuss und Gemütlichkeit geprägt.

Entdecke das kulinarische Ammerland.


Kurioses aus dem Ammerland

Von Aalen, falschen Schild­kröten und sechs Mainzelmännchen

Aale

Es ist ein schier unendlich langer Weg (rund 6.000 Kilometer) von den rund 1000 Meter tiefen Laichgründen in der Sargassosee vor dem Golf von Mexiko bis in die Reusen der Fischer vom Zwischenahner Meer. Drei Jahre sind die Aale dank des Golfstroms unterwegs, bis sie ihnen schließlich ins Netz gehen und in den Räucheröfen zu jener Delikatesse verarbeitet werden, die schon Generationen von Feinschmeckern begeistert hat. Diejenigen Aale, die nicht gefangen werden, machen sich zum Lebensende auf den Weg zurück zum Geburtsort. Rund 1,5 Jahre dauert ihre Reise zurück in die Sargassosee, in der sie nach dem Laichen sterben.

Duz-Platz

Siezen? Aber nicht doch! Wer auf dem Marktplatz von Westerstede zur förmlichen Anrede greift, macht etwas falsch. 2003 wurde das Areal zwischen Rathaus und St. Petri Kirche, dem 900 Jahre alten Wahrzeichen, offiziell in einen Duz-Platz umgewandelt. Die Idee, ausgebrütet vom Finanzbeamten Mischa Braun, stieß bei Stadtoberen und Bevölkerung auf Begeisterung und wurde sofort umgesetzt.
Mehr Informationen zum Duzplatz erhalten Sie hier.

Mainzelmännchen

Sie sind das Markenzeichen des ZDF – der nimmersatte Anton, der fleißige Berti, der musische Conni, der schlaue Det, der schelmische Edi und das sportliche Fritzchen. Besser bekannt ist das lustige Sextett unter dem Namen Mainzelmännchen. Entwickelt wurden sie 1962 von Wolf Gerlach, einem Zeichner, Bühnenbildner, Bastler und Kunsthand­werker. Über 20 Jahre lebte der Künstler mit seiner Familie bis zu seinem Tod im Jahre 2012 in Bad Zwischenahn.

© Bad Zwischenahn Touristik

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Mockturtle

Napoleon Bonaparte zeichnet ­verantwortlich für eine der bekanntesten kulinarischen Spezialitäten des Ammerlands. Im Jahr 1810 erweiterte der Franzose die ­Kontinentalsperre gegen England auf die deutsche Küste. Damit unterband er unter anderem den Export der damals bei den Fürsten beliebten englischen „Turtle Soup“ ins Ammerland. Aber die ammerschen Köchinnen und Köche fanden schnell Ersatz. Statt Schildkröten wanderte zartes Kalbsfleisch in den Kochtopf – und die „Mock-Turtle“, übersetzt „­nachgemachte Schildkröte“, war geboren.

© fotolia.com

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Ostfriesenwitze

Nein, sie wurden nicht in Bayern und nicht in Berlin erfunden, die kleinen ­Döntjes über die Ostfriesen. Als ihr Vater gilt ­Borwin Bandelow, Ende der Sechziger Jahre Schüler im ­ammerländischen Westerstede. Er machte sich in der Schülerzeitung „Der Trompeter“ über Klassenkameraden aus der Nachbarregion lustig und löste damit die wohl größte Witzewelle Deutschlands aus. Heute ist Bandelow Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Göttingen und Experte für ­Angststörungen.
Mehr Informationen und die Original-Schülerzeitung aus dem Jahr 1968 können Sie sich hier anschauen.

© fotolia.com - skynesher

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Rekordgewinn

Mit nur drei Mark Einsatz sicherte sich im Mai 2000 ein damals 48-jähriger Spieler aus dem Raum Aurich in der Spielbank von Bad Zwischenahn den europaweit höchsten Gewinn an einem Automaten: 4,58 Millionen Mark. Alle fünf Walzen hatten gleichzeitig das Symbol des Jackpots angezeigt.

© fotolia.com - Kirsty Pargeter

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Stadtrechte

Ein Landkreis ohne Stadt – dieses Kuriosum leistete sich das Ammerland lange Jahre: Erst Ende Mai 1977 wurden Westerstede die Stadtrechte verliehen.
Mehr Informationen zur Stadt Westerstede erhalten Sie hier.

Tante Emma

„Mit Henko weich die Wäsche ein“ rät ein Aufkleber am Regal hinter der Ladentür, auf einer Borte stehen alte Teedosen, über dem Tresen wirbt Leuchtreklame für Vox- und Klipp’s-Kaffee – Sorten, die es längst nicht mehr gibt. Im „Tante-Emma-Laden“ in Neuenkruge scheint die Zeit stehen geblieben. Ursula Ecker wiegt hier Erbsen, Nudeln und Bohnen noch immer lose in Papiertüten ab. Auf Wunsch serviert sie in „Omas Stube“ ein Tässchen Kaffee oder Tee – ein Angebot, das im Sommer ­Ausflügler und Radfahrer gerne annehmen. Für neue Kunden und Urlauber ist es „Einkaufen wie in ­Kindertagen“.
Mehr Informationen und die Adresse erhalten Sie hier.

Wels

Sogar Reporter der „New York Times” waren da, um den Wahrheitsgehalt zu überprüfen, als Ende der Siebziger Jahre die Geschichte vom mindestens 3,50 Meter langen Riesenwels aus dem Zwischenahner Meer um die Welt ging. Wirklich gesehen hat den Fisch, der in den Schlammtiefen des Sees leben soll, allerdings niemand. Trotzdem: Die Geschichte ist geblieben und auf dem Bad Zwischen­ahner Marktplatz erinnert eine Bronze­statue an die ammerländische Variante von „Nessy“.
Mehr Informationen zum Riesenwels erhalten Sie hier.

Welsum

Die Gastro­nomen im Ammerland ­leiden nicht unter einem Mangel an Fantasie. Immer im Gespräch bleiben – das gilt auch hier. So hat sich die Crew vom „Seehotel Fährhaus“ vor einigen Jahren in einer hand­streichartigen Aktion zu Insulanern erklärt. Ein­ ­schmaler Wassergraben sorgt seither dafür, dass das Vier-Sterne-Haus nicht mehr direkt am, sondern im Zwischenahner Meer liegt – und auf dem Eiland ­„Welsum“ nur über zwei Brücken betreten werden kann.

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Land der Bäume

Warum das Ammerland auch das „Land der Bäume“ genannt wird, zeigt Ihnen diese Dokumentation.

Weitere Informationen zum Thema Parks und Gärten finden Sie hier.

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