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Wanderregion Ammerland

16 Wander- und Spazierwege führen durch die Parklandschaft

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Tour 04: Residenzort & Rhododendronstadt



Der Nordabschnitt erfreut durch die langen asphaltierten Abschnitte entlang Wallhecken zwischen Liethe und Wiefelstede (hier passiert man das Landschaftsfenster zum Thema Wallhecken), durch das Moorgebiet von Wiefelstede und Garnholt sowie den Abstecher durch den schönen Linsweger Waldpark - hier auch auf älteren Ziegelwegen.

Der Südabschnitt reizt durch das schöne Gießelhorster Moorgebiet, die sehr schönen längeren Abschnitte durch Stellhorn und Garnholt, woran sich der Waldkurs zwischen Gristede und Bokel anschließt. Beim Abzweig in Garnholt ist auf dem Sägereihof ein schöner Fachwerkspeicher von 1829 zu sehen. In Gristede lohnt ein Abstecher durch das Kerndorf, ein mittelalterliches Eschdorf, dessen Geschichte in germanischer Zeit mehrere hundert Meter südöstlich auf dem Gristeder Esch begann: Über diese Strecke ist das Dorf im Laufe der Jahrhunderte gewandert, um im frühen Mittelalter am heutigen Platz ,,zur Ruhe zu kommen". Auch auf die Burg, das Gut Horn, jenseits des Dorfes an der Landstraße, soll hier hingewiesen werden.

Von dem Weg zwischen Bokel und Rastede lohnt ein kurzer Abstecher zur nördlich gelegenen Bokeler Burg: Sie ist das älteste geschichtliche ,,Baudenkmal" des Ammerlandes. Der doppelte Ringwall entstand um das Jahr 800 und misst 102 m im Durchmesser. Noch im 17. Jh. diente der Ort als regionale Gerichtsstätte. Eine Informationstafel und Rastbank finden sich vor Ort.

Rastede bietet mit seinen vielen Urlaubsquartieren, der reichen Gastronomie und vielen Einkaufsmöglichkeiten alle Vorzüge eines beschaulichen Urlaubsortes: Außer der mittelalterlichen Pfarrkirche mit sehenswerter Krypta und dem klassizistischen Schloss laden auch diverse Straßen zum Erkunden historischer Bürgerhäuser aus Klassizismus, Historismus und frühem 20. Jh. ein. Auch Antiquitätengeschäfte sind hier zu finden.

Hingegen ist der wunderschöne und geschichtsträchtige Schlosspark ein besonderer Genuss für alle Freunde von ,,gestalteter Natur" und weitläufigen Spaziergängen. Es gilt zu beachten: Man wandelt hier durch einstiges Klosterland, das nach der Reformation zunächst als Lustgarten gestaltet wurde, der ein Jagdschloss anstelle des Abtshauses umgab. Nach 1750 setzte sich der französische Gartenstil durch und ein barockes Schloss entstand. Nach 1777 waltete hier Peter Friedrich Ludwig: Der Park wurde schließlich 1784 vom Gartenarchitekten Carl Ferdinand Bosse im englischen Stil gestaltet, wozu er den Rhododendron einführte, der zum Wahrzeichen des Landkreises werden sollte. In der Folge wuchs der Park durch etliche Zukäufe zu seiner heutigen Größe an. Seine Weitläufigkeit lädt nicht nur den Spaziergänger, sondern auch den Radler ein: Neben altem Baumbestand und zahlreichen Rhododendrengruppen sind viele schöne Perspektiven und Landschaftsblicke zu entdecken. 

Westerstede gibt die hübsche und sehr bewohnenswerte kleine Schwester von Oldenburg ab: Die Straßen sind gespickt mit schönen Bürgerhäusern, besonders aus den Jahrzehnten um 1900. Die gemütliche Fußgängerzone mit dem historischen Marktplatz , den vielen Geschäften und gastronomischen Betrieben lädt zum Verweilen und Einkaufen ein.

Die Innenstadt mit dem Stadtpark Thalenweide verwandelt sich ab dem Frühjahr jeden Jahres in eine wahre Blumen­stadt. Als Rhododendronstadt feiert Westerstede alle vier Jahre die größte Rhododendronschau Europas - die RHODO - mitten in der Stadt. Es lohnt auf jeden Fall auch der Blick auf den alten märchenhaften Bahnhof, ein verspieltes Produkt der Historienliebe der letzten Kaiserzeit. Aber das Wahrzeichen der Stadt ist die beeindruckende St.-Petri-Kirche, deren mächtiger 48 m hoher Turm über der Fußgänger­zone wacht.

Im gemütlichen Ort Wiefelstede lohnt sich der Besuch der Pfarrkirche, einem Schmuckstück von einer ­Ammerländer Kirche: St. Johannes entstand im Jahre 1057.
Die Innenausstattung der stets geöffneten Kirche ist sehr sehenswert - so besonders die Bemalung der erhaltenen Gewölbedecke, der ummalte Sakramentsschrein, der spätmittelalterliche Altaraufsatz mit Kreuz wie auch die reich geschnitzte Kanzel. Hinzuweisen ist außerdem auf das zugehörige Pfarrhaus von 1756 vorn an der Straße.


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57.1 km

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