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Wanderregion Ammerland

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Tour 18: In das Herz Ostfrieslands



 In Apen ist vor allem die Pfarrkirche St. Nikolai aus dem 13. Jh. sehenswert: Ihr schöner Glockenturm stammt von 1474 und birgt eine Glocke von ca. 1350 - die schon im Vorgängerturm hing und übernommen worden ist. Das Kirchenschiff verfügt noch über die originalen Gewölbe, und die Seitenwände zeigen deutliche Spuren diverser Veränderungen, wobei auch die Fenster zum Teil deutlich vergrößert wurden. Außerdem gibt es in der Nachbarschaft ein Schinkenmuseum zu erkunden - Apen ist ein wahrer Vorposten des Ammerlandes! Beim Bahnübergang in Apen fährt man am ehemaligen Standort der Festung Apen vorbei, heute ein privates, unzugängliches Grüngelände, in dem noch die Reste der Wassergräben vorhanden sind. Die Festung sicherte einst die Grenze der Grafschaft Oldenburg gegen Friesland. Weiter geht es in Richtung Augustfehn vorbei an der Hengstforder Windmühle. Der Galerieholländer steht in der Bauerschaft Hengstforde direkt am Aper Tief. Hier hat man von einem Aussichtsturm der Ammerländer Wasseracht einen besonders guten Blick auf die eingedeichte Niederung, die von zahlreichen Altarmen durchsetzt ist.

In Vreschen-Bokel passiert man eine kleine Pfarrkirche aus dem Jahre 1456, deren orginale Gewölbe noch erhalten sind. Über Bokelermoor und Kleinhollen durchfährt man typisches Wallhecken-Weidengebiet bis man den Nordgeorgsfehnkanal und anschließend Remels erreicht.

Remels wartet ebenfalls mit seiner gut gepflegten Windmühle von 1803 und außerdem mit der sehenswerten Pfarrkirche St. Martin auf: Ein beeindruckender Granitquaderbau aus dem 13. Jahrhundert, der einst Kern einer schon älteren Wehranlage gegen das gräfliche Oldenburg war. Remels war Hauptort der freien Friesengemeinde Uplengen, und deshalb finden sich auch Halseisen und Prangerpodest des einstigen Sendgerichts an der Kirche. 

Über Jübberde geht es mitten durch das Südgeorgsfehner Moor mit vielen Windkraftanlagen in die Ortschaft Klauhörn. Hier lohnt sich an jedem Sonntag von Mai bis September ein Abstecher in den "Landhof Tausendschön". Bis vor einigen Jahren wurde der Hof noch bewirtschaftet. Mit der Aufgabe des Betriebes begann für die Familie Gertje das "Abenteuer Garten". Nahe am Wohnhaus befindet sich der ältere Teil des Gartens mit seinen asiatisch anmutenden Formgehölzen und verspielten Teichanlagen. Auf den ehemals landwirtschaftlich genutzten Flachen sind in den letzten Jahren nach und nach verschiedene Gartenzimmer entstanden. Diese fügen sich mittlerweile zu einem harmonischen Ganzen zusammen. Beim Rundgang durch das 6.000 m² große Areal stößt der Besucher immer wieder auf neue unerwartete Eindrücke: Verwunschene Wege, idyllische Gartenwinkel bereichert durch wechselnde Dekorationen laden zum Verweilen ein. Das Gartenparadies bietet eine große Vielfalt von Pflanzen und Stauden. Im ehemaligen Kuhstall befindet sich ein Cafe, dass in der Radsaison an jedem Sonntag geöffnet ist.

 


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Streckenlänge

39.5 km

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