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Wanderregion Ammerland

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Tour 08: Ammerländer Mühlen



Eine Tour für Genießer wie für ,,Kilometerfresser": sorglos über meist gut ausgebaute Strecken durch schönstes Moor- und Weideland - dabei sind die Strecken angenehm abwechslungsreich durch einige Kurvigkeit. Hinzu kommt einer der schönsten Waldradwege des Ammerlandes: Der Weg durch das schöne Südholz zwischen Westerstede und Torsholt ist auf langer Strecke durchaus fotogen und auch mit einer Rastbank ausgestattet.

Sehr schöne Landschaftsblicke erntet man in der Torsholter und Linderner Gegend, wo man auch am Landwirtschaftsmuseum Behlen vorbeifährt: eine beeindruckende Materialsammlung aus altem ländlichen Leben für Jedermann. Das Museum ist allerdings nur auf Anfrage und Anmeldung bei größerer Personenzahl geöffnet (Telefon 04409/8137). Südlich Howiek sollte man den Waldweg zur ausgeschilderten sagenumwobenen Howieker Wassermühle einschlagen: Sie entstand 1608 auf Genehmigung Graf Anton Günthers und blieb bis nach 1900 in Betrieb! Hier kann man gut Rast machen und den auch hier sehr fotogenen Waldpfad benutzen.

Weiter auf dem Streckenabschnitt südlich Howiek fährt man am sehenswerten Fintlandsmoor entlang, wie auch noch einmal in der Dänikhorster Gegend.

Sehr schön, wenn auch entlang einer Hauptstraße, ist die angenehm kurvige Strecke Wittenberge - Westerscheps: Man kann die Aussicht auf die Auesenke südwestlich des Weges genießen. Lohnend ist ein Abstecher zum Heimatmuseum ,,Tollhus up'n Wurnbarg" sowie auch zum Außenfenster zum Thema ,,Mühlen". Hier passiert man auch die Westerschepser Windmühle: ein Galerieholländer von 1880 mit Reetdeckung und Mauerbestand noch von der Vorgängermühle. 2,5 km östlich steht eine weitere Mühle, ein Wallholländer, ebenfalls aus den 1880er Jahren.

Abwechslungsreich ist noch einmal die Strecke durch Querenstede und Ekern, wo man bei der Querensteder Mühle zünftig rasten kann. Sehenswert ist auch die Ekerner Mühle, ein Galerieholländer aus dem Jahr 1911. Die Wegstrecke südlich von Bad Zwischenahn verläuft abseits des Verkehrs auf dem Kleinbahnwanderweg, der aus Edewecht kommt.

Bad Zwischenahn ist die touristische Perle des Ammerlandes und verfügt über eine Bummelmeile und reichlich Gastronomie. Kulturell sehr beachtenswert sind die vielen historischen Wohnhäuser, die schmucke Pfarrkirche St. Johannes aus dem 12. bis 13. Jh. und das Freilicht­museum ,,Ammerländer Bauernhaus" mit Windmühle. In der Kirche sind Deckengewölbe und Teile der Ausmalung erhalten. Die Ausstattung besteht aus einem spätmittelalterlichen Passionsaltar, einer geschnitzten Kanzel und einer bemalten Empore.

Das Zwischenahner Meer ist eine natürliche Sehens­würdigkeit, die man von zahlreichen Uferstellen aus betrachten kann - aber besonders schön auch von der ,,Weißen Flotte"  aus, die z.B. am Rostruper Anleger stoppen, wo die Route vorbeiführt. Das Meer entstand vor ca. 12.000 Jahren, als der darunter­liegende Salzstock (dieser 250 Mio. Jahre alt) eingestürzte und die Mulde voll Grundwasser lief.


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Routen-Infos

Streckenlänge

46.8 km

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