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Wanderregion Ammerland

16 Wander- und Spazierwege führen durch die Parklandschaft

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Tour 01: Barßeler Hafen



Eine sehr abwechslungsreiche Route: von jedem etwas, was das Ammerland Schönes zu bieten hat! Es geht durch Wald, Weidengebiet, verschiedene Moore und entlang einiger schöner Wasserläufe sowie Seen.  

Der Streckenabschnitt durch das Südholz und entlang der alten Eisenbahnstrecke bis Ocholt hat seinen ganz eigenen Reiz. Zwischen Ocholt und Godensholt wird es moorig: entlang der Ollenbäke passiert man die sagenumwobene Wassermühle Howiek, in einem hübschen kleinen Wäldchen gelegen, durch das ein eng bewachsener, sehr ­fotogener Pfad verläuft - es lohnt, ihn eigens abzulaufen! Die Mühle wurde 1608 auf Genehmigung Graf Anton Günthers gebaut und erst 1908 stillgelegt. Über die südlich folgenden Fehnstraßen gelangt man in das Fintlandsmoor, das durch ein dichtes, rechtwinkliges Kanal­system in Rastermanier gegliedert ist: Dichter Jungbaum­bewuchs und offene Weide wechseln sich ab. Das benachbarte Godensholter Moor ist hingegen deutlich lockerer und großzügiger gegliedert, wodurch sich schöne Weidenblicke ergeben. Krönender Abschluss dieser Moorstrecke ist der See ,,Drakamp Schlatt", der zum Verweilen lockt.

Der Streckenabschnitt durch Carolinenhof und an den Tiefs um Barßel herum geht durch sehr spät, erst am Ende der Fehnkolonisation um 1900 kultiviertes Gebiet: Einerseits wurden die großen Wasserläufe (z.B. Godensholter Tief) reguliert und eingedeicht, während das sehenswerte Großgut Carolinenhof für die bis heute bestehende landwirtschaftliche Struktur seiner weiten Umgebung verantwortlich ist. Barßel ist ein alter Fischer- und Schäferort, der sich unter den Oldenburger Raubzügen im 16. Jh. zum Torfbauerort wandeln, also dem Fehnsystem angliedern musste. Ähnlich wie in Apen stand auch hier eine Burg, die Schnappenburg, auf dem westlichen Landsporn zum Barßeler Tief - daran erinnert heute ein Findling mit Gedenktafel. Im Ort passiert man die sehenswerte Ebkenschen Mühle von 1854, die mit guten Informationstafeln illustriert ist. Daneben lädt das ,,Restaurant Müllerhaus" zur Einkehr ein. 

Nördlich Barßel geht es durch das weite Nordloher Moor und durch Ocholterfeld, wo man erneut die Ollenbäke quert. Hier kann man zahlreiche liebliche Weidenblicke einfangen. In Lindernerfeld kommt man an dem privaten ,,Landwirtschaftsmuseum Behlen" vorbei, das man besuchen sollte: eine enorme, mit Leidenschaft zusammengetragene ,,Schausammlung" für jedermann ... über Westerloy, der Heimat der durch Funk und Fern­sehen bekannten Mühlenhof-Musikanten, geht es zurück nach Westerstede.

Hier sind die Straßen gespickt mit schönen Bürger­häusern, besonders aus den Jahrzehnten um 1900. Die gemütliche Fußgängerzone mit dem historischen Marktplatz , den vielen Geschäften und gastronomischen Betrieben lädt zum Verweilen und Einkaufen ein. Die Innenstadt mit dem Stadtpark Thalenweide verwandelt sich ab dem Frühjahr jedes Jahr in eine wahre Blumenstadt.

Als Rhododendronstadt feiert Westerstede alle vier Jahre die größte Rhododendronschau Europas - die RHODO - mitten in der Stadt. Es lohnt auf jeden Fall auch der Blick auf den alten märchenhaften Bahnhof, ein verspieltes Produkt der Historienliebe der letzten Kaiserzeit. Aber das Wahr­zeichen der Stadt ist die beeindruckende St.-Petri-Kirche, deren mächtiger 48 m hoher Turm über der Fußgängerzone wacht.


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Routen-Infos

Streckenlänge

57.9 km

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