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Durch den schönen Rasteder Schlosspark und den Hankhauser Wald gelangt man am hübschen Gut Barghorn vorbei nach Loy, wo man auch das Gut Loy sehen kann: ein ehemaliges Klostergut von Rastede, das 1596 neu errichtet wurde und später als ein Mustergut der Oldenburger Landwirtschaft galt. 1906 wurde der Bau in neogotischem Stil erneuert. 

Die Moorstrecke durch Ipwege und Moorriem sowie die Huntemarsch zeichnen sich durch lange gerade Straßen aus, die weite Landschaftsblicke über saftige Weiden und Kanäle freigeben. Das Marschhufendorf Moorriem (d.h. Moorrand) mit den Ortsteilen Bardenfleth, Eckfleth und Dalsper wirkt fast wie ein Museumsdorf: Ein schönes Bauernhaus reiht sich ans andere; unverwechselbar das immer typische Arrangement mit dem vorgezogenen Nebenhaus. 

Richtung Elsfleth folgt der lange Abschnitt durch die Huntemarsch, auf dem man zum Elsflether Huntedeich gelangt, der nach Elsfleth hineinführt. Hier lohnt ein Abstecher in den historischen Ortskern: Das heutige Rathaus entstand 1623 unter Graf Anton Günther als Zollamt; denn Stadtrecht besitzt Elsfleth erst seit 1856. Im Hafen kann man das Schifffahrtsmuseum besuchen und mit etwas Glück den Dreimaster ,,Großherzogin Elisabeth" liegen sehen.

Die ,,Ausfallstraße" nach Süden bereitet auf den langen Streckenabschnitt entlang des Huntedeichs vor, die man nach Überqueren der Hebebrücke erreicht. Der schöne Blick auf die Marschwiesen ist permanent und stellenweise kann man über den Deich über die Hunte hinweg schauen. An mehreren Stellen passiert man Sielanlagen, die den Wasserstand der Kanäle im Verhältnis zum Huntestand regulieren. Altmeister der Sieltechnik waren die Friesen bereits im frühen Mittelalter. Man passiert auch das malerische Straßendorf Neuenhuntorf, wo man u.a. ein altes Bauernhaus von 1687 am Weg sieht oder die von 1500 stammende Kirche mit dem Grabmahl von Münnich besichtigen kann. Ab Gellenerhörne kommt man am Poldersystem der Hunte vorbei, das mit dem Elsflether Sperrwerk 1979 in Betrieb genommen wurde, nachdem hohe Sturmfluten zuletzt 1976 auch Oldenburger Stadtgebiet überschwemmten.

Beim ehemaligen Kloster Blankenburg umrundet man den malerischen Blankenburger See, über dessen Westseite man zur A 29-Brücke über die Hunte gelangt. Radfahrer können auf einer eigenen Rampe unterhalb der Autobahn hinüberfahren und dabei den Blick auf Oldenburg und die Huntewiesen genießen.

Auf dem Wegabschnitt durch Bornhorst passiert man die Bornhorster Seen, die schon seit Jahrzehnten eine exzellente Naherholungsadresse zum Wandern, Baden und Segeln sind. Über den baumreichen Oldenburger Ortsteil Etzhorn und Wahnbek gelangt man wieder durch Loy zur Waldstrecke zurück nach Rastede.


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Streckenlänge

61.1 km

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