Radroutennavigator

Touren selber planen.
Genial einfach oder einfach genial!

Probieren Sie es aus …

Mit der Draisine auf der Schiene.

Natur entdecken auf eine andere Art!

Draisinenspaß für Alt und Jung!

Wanderregion Ammerland

16 Wander- und Spazierwege führen durch die Parklandschaft

Mehr zum Thema Wandern



Tour 17: Wasserreiches ­Fehngebiet



Im Ort ist vor allem die Pfarrkirche St. Nikolai aus dem 13. Jh. sehenswert: Ihr schöner Glockenturm stammt von 1474 und birgt eine Glocke von ca. 1350 - die natürlich schon im Vorgängerturm hing und übernommen worden ist. Das Kirchenschiff verfügt noch über die originalen Gewölbe, und die Seitenwände zeigen deutliche Spuren diverser Veränderungen, wobei Fenster zum Teil deutlich vergrößert, zusätzlich eingebaut oder gar wieder vermauert wurden. Außerdem gibt es hier ein Schinkenmuseum zu sehen - Apen ist ein wahrer Vorposten des Ammerlandes!

Apen ist ein schöner kleiner Ort mit etlichen Wohnhäusern der Jahrhundertwende und des 19. Jahrhunderts. Er ging aus einem Festungsort der Oldenburger gegen Friesland hervor. Die ehemalige Festung am westlichen Ortsende wurde im 17. Jh. eine echte Garnison und somit bedeutsam für die wirtschaftliche wie gesellschaftliche Entwicklung von Apen. Im Ort ist vor allem die Pfarrkirche St. Nikolai aus dem 13. Jh. sehenswert: Ihr schöner Glockenturm stammt von 1474 und birgt eine Glocke von ca. 1350 - die natürlich schon im Vorgängerturm hing und übernommen worden ist. Das Kirchenschiff verfügt noch über die originalen Gewölbe, und die Seitenwände zeigen deutliche Spuren diverser Veränderungen, wobei Fenster zum Teil deutlich vergrößert, zusätzlich eingebaut oder gar wieder vermauert wurden. Außerdem gibt es hier ein Schinkenmuseum zu sehen - Apen ist ein wahrer Vorposten des Ammerlandes!

An der sehenswerten Hengstforder Windmühle bei Apen wechselt man von der Binnenstraße auf den sehr schönen Deichweg am Aper Tief. Besonders auf dem Abschnitt bis Holtgast nimmt man die zahlreichen Altarmschleifen wahr, die deutlich machen, wie breit der direkte Einflussbereich der unregulierten Flüsse einst war: Die Regulierung und Eindeichung von Aper und Barßeler Tief sowie deren Zuflüsse sind späte Maßnahmen am Ende der Fehnkolonisation, die gegen 1900 eine ertragreichere Bewirtschaftung des Landes und dadurch einen ersten Wohlstand möglich machten.

Darüber informiert eine Informationstafel an einem der Übergänge über das Aper Tief nach Vreschen-Bokel. In diesem Zusammenhang steht auch die Urbarmachung des Landes um das beeindruckende Großgut Carolinenhof, das man in der Niederung des Godensholter Tiefs passiert. Diesem Gut hat die Umgebung ihre landwirtschaftliche Struktur zu verdanken. So durchfährt man zwischen Godensholt und Apen die schönen Weiden und Felder von Godensholter Moor sowie Ocholter Feld und passiert außerdem die Auen der Ollenbäke.

Barßel war im Mittelalter ein Fischer- und Schäferort inmitten einst weit ausgreifender Flussläufe, dem Barßeler Tief und seiner Zuläufe, die heute stark gebändigt sind. Die Oldenburger unternahmen im 16. Jh. auch hierhin einträgliche Kriegszüge, was den Ort zu einem Torfbauerort degradierte, der sich dem Fehnsystem angliedern musste.

Ähnlich wie in Apen stand auch hier eine oldenburgische Grenzburg, die Schnappenburg, auf dem westlichen Landsporn zum Barßeler Tief - daran erinnert heute ein Findling mit Gedenktafel. Erst die Eindeichung der Flüsse ermöglichte gegen 1900 einen neuen Wohlstand auf landwirtschaftlicher Grundlage. In Barßel passiert man außerdem die sehenswerte Ebkenschen Mühle von 1854, die mit guten Informationstafeln illustriert ist. Daneben lädt das ,,Restaurant Müllerhaus" zur Einkehr ein.


Alle Downloads

Bilder



Routen-Infos

Streckenlänge

43.6 km

Downloads

Weitere Routen

zur Übersicht

Druckversion Kontakt Impressum