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Tour 10: Kunst & Kulturstadt Oldenburg



Der 17 km lange Weg von Bad Zwischenahn bis in die Innenstadt von Oldenburg hat den Bahndamm zwischen beiden Orten als treuen Begleiter. Ein paar Mal wechselt man die Seite entlang des Damms, was für unterschiedliche Streckeneindrücke sorgt: mal durch herabhängende Blättertunnel säumender Bäume, mal entlang idyllischer Weidenfenster, dann wieder passiert man den romantisch umwaldeten Woldsee ...und immer wieder taucht eine Bank für kurze Stopps auf. So gelangt man auf meist gerader Strecke bis an den Stadtrand von Oldenburg, wo die Wege nun kurvenreich werden. Das schön gelegene Landgasthaus ,,Zum Drögen Hasen" lädt zur Stärkung vor dem Stadtgang ein. Gleich auf dem Quellenweg in Bloherfelde genießt man eine Art Lektion in ,,Schöner Wohnen": Bildschön reihen sich historische Wohnhäuser aus der Jahrhundertwende, den 1920er und 30er Jahre wie 1950er Jahre aneinander, eingebettet in dichtestem Grün. Wechselt man bei der Alten Molkerei schließlich auf das Haarenufer erfährt die echt oldenburgische Wohnkultur ihre eindrucksvolle Steigerung zur Pracht des Klassizismus und der Gründerzeit. Für einen Abstecher in die Oldenburger Innenstadt ist die Straße Haarenufer geradeaus in Richtung Julius-Mosen-Platz zu fahren.  

Es lohnt sehr der Bummel zwischen den vielen klassizistischen und auch älteren Bürgerhäusern auf den beschaulich schmalen Straßenzügen, durch welche bis ca. 1970 noch der normale Straßenverkehr geleitet wurde. Kulturelle Ziele erster Wahl sind natürlich das Oldenburger Schloss, das im 17. Jh. eine Burganlage ersetzte und heute das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte ­beherbergt, das Museum für Natur und Mensch am Damm, die Gemäldegalerien in Prinzenpalais und Augusteum aus dem 19. Jh. sowie das Horst Janssen Museum. Die ­St. ­Lambertikirche stammt im Kern aus dem 14. Jh., ist im 17. Jh. jedoch erneuert worden und beherbergt die Grabbilder des ­Grafen Anton I. und der Gräfin Sophia. Eine Besonderheit ist der kreisrunde Einbau einer klassizistischen Innen­kirche.

Am Julius-Mosen-Platz beginnt der Rückweg nach Bad Zwischenahn, wieder entlang der historischen Bürger­häusern am Haarenufer. Um einen anderen Weg durch das Fehngebiet einzuschlagen, wird am Haarenufer/Rummelweg in Richtung Wildenloh abgebogen: Nach einigen Wohnstraßen führt ein fester Radweg durchs Grüne mitten durch den Stadtteil Bloherfelde. Waldfreunde kommen auf den sandigen aber überwiegend gut fahrbaren Weg durch den Großen Wildenloh auf ihre Kosten (alternativ auf fester Trasse durch den Wald: entlang der parallel laufenden L 828 nach Friedrichsfehn).

Am Waldausgang beginnt die Route durch die Fehnsiedlungen von Friedrichsfehn und Petersfehn. Die regionstypischen Fehnsiedlungen gehören einer letzten Kolonisationswelle seit dem 17. Jh. an, die der Erschließung der Moorgebiete diente. Es geht hier entlang grüner dünn besiedelter Wohnstraßen, Kanäle, Moorwiesen, Torfstecherfelder und auch einiger bunter Wildwiesen auf Brache. Bei Kayhauserfeld wird wieder die Bahnlinie erreicht, jedoch führt der Weg dann  etwas südlich entlang der letzten Fehnwiesen vor Bad Zwischenahn in den Ort.


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Streckenlänge

34.5 km

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