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Wanderregion Ammerland

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Tour 02: Aper Fehngebiet



Von der Bäke übers Tief zum Fehnkanal: Für den Liebhaber typisch Ammerländer Weidelandschaft und weiter Fehnlandschaft! Es geht durch das liebliche Westerstederfeld und Aperfeld zum Aper Tief und durch Südgeorgsfehn und Lengener Moor zurück nach Westerstede. Dabei bewegt man sich ständig am Rande des großen Lengener Moores und streift mit dem Land Uplengen den südlichen Rand Ostfrieslands sowie einen Abschnitt der Deutschen Fehnroute.

Die Wegstrecken durch Westerstederfeld, Ihorst und Aperfeld bis Roggenmoor sowie durch Hollwege bieten langen Genuss schöner Eichenalleen und eröffnen typische Weidenblicke. Bei Vreschen-Bokel stellt man fest, dass es sogar am ,,Nordpol" Wallhecken gibt ... und auch ­Wein­oasen im Ammerland: In Ihorst passiert man eine rustikale Weindiele.

Am Aper Tief und entlang des Südgeorgsfehnkanals öffnet sich die Landschaft. Wie Perlen auf einer gestreckten Kette reihen sich die Bauernhäuser entlang der Fehnkanäle mit den rückwärtig liegenden Ackerstreifen aneinander. Die regionstypischen Fehnsiedlungen gehören einer letzten Kolonisationswelle seit dem 17. Jh. an, die der Erschließung der Moorgebiete diente. Es geht hier entlang grüner dünn besiedelter Wohnstraßen, Kanäle, Moorwiesen und auch Torfstecherfelder - dies die letzten Überbleibsel einer historischen Wirtschaftslandschaft, deren Kanäle dem Abtransport des abgebauten Torfes dienten. Die bauliche Regulierung alter Flussläufe wie das Aper Tief, das aus Großer Norder- und Süderbäke bei Apen entspringt, und die Gewinnung der Flussmarschen für die Weidewirtschaft sorgten erst zum 20. Jh. hin für bessere Lebensbedingungen und bäuerlichen Wohlstand.

Apen gibt einen hübschen kleinen Ammerländer Ort mit schönen Wohnhäusern aus dem 19. Jh. und der Jahrhundert­wende ab: Seit dem 13. Jh. schon als Grenzort der Oldenburger Grafen gegen Friesland gehalten, entstand im 16. Jh. eine echte Garnisonsfestung, deren Grabenreste am westlichen Ortsrand liegen, sozusagen in ,,Spornlage" zum Aper Tief.

Aus mittelalterlicher Zeit (13. Jh.) zeugt die typische Ortskirche St. Nikolai mit separatem Glockenturm. Typisch auch, dass in den nachfolgenden Jahrhunderten viel am Kirchenhaus herumgebastelt worden ist: Ein einheitliches Fensterkonzept ist z.B. nicht mehr erkennbar ...

In Vreschen-Bokel passiert man die sehr hübsch ­gelegene Ortskapelle von 1456, die wie der Chorteil einer Kirche wirkt, die nie gebaut worden ist. Vielleicht ist der Besuch des schön hergerichteten Badesees von Großsander (an der Hauptstraße Westerstede - Remels) eine ­gelungene U­nterbrechung oder ein schöner Abschluss für diese wasser­reiche Route zwischen Ammerland und ­Ostfriesland?


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Streckenlänge

50 km

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