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Der Moorweg in Bad Zwischenahn



Wegekennzeichnung: Weißes B auf gelbem Grund


Ein möglicher Einstige zum Wanderweg ,,Moorweg" findet man auf der Oldenburger Strasse beim Restaurant "Aioli". Hier geht es über den sogenannten "Trog" unter der Bahnlinie hindurch durch eine kleine Wohnsiedlung. Schon bald endet der Fußweg und man findet sich auf einer Straße aus Schotter wieder. Häuser werden durch weite saftige Wiesen mit grasenden Kühen, große Maisfelder und mehreren kleineren Wäldern ersetzt. Anstelle des üblichen Straßenlärms hört man nur noch das Knirschen der eigenen Schuhe, sowie das Zirpen von Grillen und den fröhlichen Gesang der Vögel.

Äußerst selten befährt ein Auto den Heidenrosenweg, die Wohnungen die nach etwa zwei Kilometern in den nach links abzweigenden Seitenstraßen auftauchen werden von der anderen Seite aus angefahren. Dadurch kann man hier sehr gut wandern und die Natur um sich herum genießen. Mit etwas Glück sieht man auch einen Fasan am Wegesrand.
Man folgt dem Wanderweg bis auf der rechten Seite der Wegweiser ,,Torfspitt" auftaucht. Hier lohnt sich ein kleiner Abstecher. Das Verlassen des ursprünglichen Weges spürt man sofort, da der Boden wesentlich weicher wird. Folgt man dem Schild ,,Moorpad" gelangt man zur Bodenstation Moor. Hier sind auf einer gerade abgestochenen Moorwand die einzelnen Schichten des Moores gut erkennbar. Eine Informationstafel zeigt das genaue Alter der jeweiligen Bodenschicht und wichtige Ereignisse der Zeitgeschichte. Die unterste Moorschicht wurde bereits 5000 Jahre vor Christus gebildet.

Zurück auf der sandigen Straße, fällt nach kurzer Zeit der Warnhinweis ,,Lebensgefahr! Moorschlammbecken - Betreten Verboten" rechts und links des Weges auf. Zur Rechten kann man auch einen Blick auf ein besagtes Moorschlammbecken werfen. Hier wird Moor abgegraben und zur Zwischenahner Kurklinik transportiert, wo es mit Wasser verdünnt als Moorbad verwendet.

Nach einer kurzen Strecke durch einen dichten Wald erreicht man nach wenigen Metern das Schild ,,Moorleichenfund". Hier wurde 1922 die Leiche eines 11-13-jährigen Jungen gefunden, der vor mehr als 2000 Jahren hier auf schrecklich Art und Weise umgebracht wurde. In der Zwischenzeit war der Körper 1,20 Meter tief gesunken. Dadurch, dass die Leiche direkt nach dem Tod im Moor ,,entsorgt" wurde, war sie auch beim Pfund noch gut erhalten. So konnten noch Rückschlüsse auf die Todesursache geschlossen werden. Auch heute noch kann man sich die Leiche im Naturkunde Museum Oldenburg ansehen. Mehr Informationen über dieses grauenvolle Verbrechen erhält man bei der Hörstation vor Ort.

Nach der schaurigen Geschichte kann man sich im weiteren Verlauf des Weges von Eichhörnchen, die über die umliegenden Bäume hüpfen aufmuntern lassen, bevor man in eine kleine Wohnsiedlung läuft. Nach längerer Zeit fühlt man für die nächsten 600 Meter Teer wieder unter den Sohlen der Füße, bis man die Straße wieder verlässt. Jetzt läuft man direkt auf das Engelsmeer zu. Um es zu sehen muss man den Wanderweg allerdings kurz verlassen.
Nach einiger Zeit erscheinen auf der rechten Seite Eisenbahnschienen, neben denen man auf einem Fuß- und Radweg weiter wandert. Man nähert sich dem Ende des Wanderweges. Nur noch einmal die Schienen überqueren und durch ein kleine Wohnsiedlung laufen. Schon befindet man sich wieder nahe des Zentrums von Bad Zwischenahn.


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Streckenlänge

8.9 km

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