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Wanderregion Ammerland

16 Wander- und Spazierwege führen durch die Parklandschaft

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Tour 13: Ursprung des ­Rhododendrons



Den Rhododendron führte 1784 der Garten­architekt Carl Ferdinand Bosse ein: Er arbeitete im Auftrag des Herzogs Peter Friedrich Ludwig, der aus dem örtlichen Schloss mit französischem Garten eine ,,moderne" Sommerresidenz mit englischem Park gestalten ließ.

Der Rhododendron fand so große Verbreitung im Ammerland, dass er zum Wahrzeichen des Landkreises geworden ist. Bei aller Schönheit der Natur des Parks, sollte man die Kulturdenkmäler von Rastede nicht vergessen: Das Schloss blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück, denn es steht an der Stelle des Abtshauses des mittelalterlichen Klosters, das nach der Reformation einem Jagdschloss mit Lustgarten weichen musste. Dazu gehört auch das Prinzenpalais gegenüber auf der anderen Straßenseite, das 1882 seine historistische Gestalt erhielt. Die schöne mittelalterliche Pfarrkirche St. Ulrich steht unmittelbar am Rande des Schlossparks. Hier ist der Reliefsarkophag der 1744 verstorbenen Prinzessin Sophie Eleonore von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck aufgestellt. Darüber hinaus sollte man nicht die vielen schönen Bürgerhäuser aus den Jahrzehnten um die Jahrhundertwende übersehen.

Am westlichen Ausgang der Route passiert man das urige Bauernhofcafé Janßen und fährt durch dicht baumbestandenes Wallheckenland am Swingolfplatz entlang. Am Bahnübergang ist das Öffnen der Schranken durch Knopfdruck anzufordern. Bei Wemkendorf kann man an dem Landschaftsfenster für ,,Wallhecken" halt machen. Der gemütliche Ort Wiefelstede lockt mit einem Schmuckstück von einer Ammerländer Pfarrkirche zu einem kurzen Besuch: St. Johannes entstand im Jahre 1057. Die Innenausstattung der stets geöffneten Kirche ist sehr sehenswert - besonders die Bemalung der erhaltenen Gewölbedecke, der ummalte Sakramentsschrein, der spätmittelalterliche Altaraufsatz mit Kreuz wie auch die reich geschnitzte Kanzel. Hinzuweisen ist außerdem auf das zugehörige Pfarrhaus von 1756. Nach der Fahrt durch das schöne Wiefel­steder Moor kann man einen längeren Streckenabschnitt durch den Staatsforst Neuenburg genießen. Im Gristeder Wald an der Landstraße von Bad Zwischenahn nach Wiefelstede liegt der Rhododendronpark der Baumschule Bruns. Die Anlage des Parks im Schutz hoher Kiefern erfolgte systematisch ab 1950 unter der Initiative von Erich und Wilhelm Bruns. Ihr besonderes Interesse galt der Parkgestaltung und der Rhododendronzucht. Rhododendren aus dem Himalaja und aus Japan, die sie aus eigener Anschauung kannten, schenkten sie ihre ganze Aufmerksamkeit. Über 1000 verschiedene Rhododendron­sorten und Freilandazaleen bilden den Kern der ­Sammlung.

Weiter geht es durch das Mansholter Holz in Richtung Bokel. Von Bokel nach Leuchtenburg bis Südende durchfährt man wieder typisches Ammerländer Wallhecken­gebiet. Entlang der gesamten Strecke beeindrucken private Gärten und Höfe immer wieder mit Rhododendronhecken mit zum Teil enormen Ausmaßen.


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Streckenlänge

34.6 km

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