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Wanderregion Ammerland

16 Wander- und Spazierwege führen durch die Parklandschaft

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Tour 15: Wallhecken im ­Ammerland



Die Tour führt Sie durch die besondere Landschaftsform der Region: Wallhecken sind Bestandteil der Kulturlandschaft, die durch Bewirtschaftung im Laufe der Jahrhunderte gestaltet wurde. Ursprünglich sind die mit dichten Sträuchern bewachsenen Erdwälle zur Abgrenzung der Acker- und Weideflächen in einzelne Parzellen angelegt worden. Heute stehen Sie unter Naturschutz und bilden malerische Alleen.

Der längere Ostabschnitt der Route wird bestimmt durch schöne Moorlandschaften. Die Wegstrecke ist hier überwiegend asphaltiert und führt auf längeren Abschnitten durchs Moor. Entlang herrlicher, schattiger Alleen fahren Sie durch das Hankhauser-, das Barghorner-, das Loyer- und das Ipwegermoor bis nach Wahnbek. Hier haben Sie die Gelegenheit, eine Rast einzulegen oder Ihren Reiseproviant aufzufüllen. Stellenweise kann man sich wundern, wie verworfen oder wellig das Moorland sein kann - der Radfahrer spürt das an angenehmen ,,Abfahrten" oder leichten Steigungen. 

Der Westabschnitt führt durch längst trockengelegtes Weideland, teils auf Asphalt, teils auf gutem Pflaster, entlang etlicher schöner Wallhecken - besonders um das Landschaftsfenster ,,Wallhecken" zwischen Wemkendorf und Nuttel zu sehen. Als kulturelles Highlight kann das älteste geschichtliche ,,Baudenkmal" des Ammerlandes, die Bokeler Burg gelten: Sie entstand um das Jahr 800, maß 102 m im Durchmesser und wachte an derselben Friesischen Heerstraße, die auch den Heidenwall an der Hunte bei Oldenburg passierte. Noch im 17. Jh. diente der Ort als regionale Gerichtsstätte.

Eine Informationstafel und Rastbank finden sich vor Ort. Residenzort Rastede, ein Wohn- und Urlaubsort mit ausgeprägten Markenzeichen: den Schlosspark mit Rhododendren und der historische Bürgerhauskultur aus architektonisch besten Zeiten. Das Schloss wurde als wichtigster Klassizismusbau des Ammerlandes von Herzog Peter Friedrich Ludwig als Sommerresidenz errichtet und ist für Rastedes Markennamen ,,Residenzort" verantwortlich.

Nach dem Abriss des einst bedeutenden mittelalterlichen Klosters, aus dem der Oldenburger Sachsenspiegel stammt, entstanden hier unter den Oldenburger Grafen erst ein Jagdschloss und dann ein barocker Neubau mit französischem Garten, der dem heutigen Schloss mit englischem Garten im 19. Jh. wich.

Viel Land wurde seither aufgekauft und somit ein sehr weitläufiger Park mit wegereichem Wald geschaffen und bietet sich sowohl für stundenlange Spaziergänge wie auch für Radfahrten an. Schöne Wasserflächen, botanische ­Perspektiven, alter Baumbestand und die vielen R­hododendrengruppen machen den Reiz dieser ,,g­estalteten Natur" aus.


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Routen-Infos

Streckenlänge

42.3 km

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