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Wanderregion Ammerland

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Tour 06: Ebbe oder Flut, Vareler Hafen & Dangast



Eine Route für Langstreckenliebhaber! Es geht durch liebliche Moorweidenlandschaft zum Jadebusen - mit kulinarischem Genussaufenthalt im Vareler Hafen oder in Dangast. Auf dem Wegabschnitt durch Linswegerfeld passiert man den Hobbie-Rhododendronpark. Nach dem Abzweig nach Bentshöhe hat man lange Zeit Ruhe vom Straßenverkehr: Es geht über Neben- und Seitenwege durch schönes Weideland mit viel Baumbestand bis Neuenwege. Auch der kurze Abschnitt auf der Landstraße bei Spohle zeichnet sich durch den schönen Landschaftsblick aus. Der Wechsel in das Moorgebiet von Neuenwege bis Jethausen ist landschaftlich deutlich spürbar: Der Bewuchs wird dichter und die Weiden sind in schmale Streifen zwischen Kanälen gegliedert.

Der Weg durch den Vareler Hafen führt auf einer kulinarischen Fisch-Meile entlang. Man mag sich dabei bewusst machen, dass man hier mitten durch die verschwundene Seefestung König Christians V. von Dänemark, die Christiansburg, fährt, die nach 1681 den Ort Varel ersetzen sollte. Eine schön gestaltete Informationstafel am südlichen Hafenweg informiert über das gescheiterte Großprojekt. Danach kann man sich die technischen Bauwerke der Hafenschleuse und des Vareler Siels anschauen.

Bis Dangast bestimmt der Deich, der 1822 gebaut wurde, den Weg. Im Ort kann man Strand- und Seeblick genießen, indem man sich auf dem Promenadenweg bewegt. Auch hier laden mehrere Adressen zum Fischgenuss ein und auch ein Strandgang durchs Watt ist verlockend. Der Weg setzt sich fort durch bewaldetes Wohn- und Gastronomiegebiet bis hin zum sehenswerten Dangaster Siel mit Seglerhafen und offenem Strand.

Der Weg Richtung Varel geht am Nationalparkhaus Dangast vorbei, das dem Weltnaturerbe Wattenmeer gewidmet ist (Eintritt frei), und dann durch das Wiesen und Weidengebiet von Moorhausen - klassisches Innendeichland, das dicht von Kanälen durchzogen ist. Durch Varel geht es geradeaus hindurch, vorbei an der Vareler Windmühle von 1847, die eine heimatkundliche Sammlung zeigt. Sie ist mit 30 m eine der höchsten Mühlen Deutschlands. Darauf folgt die auffällige Schlosskirche Peter & Paul, die mit einem Querhaus ausgestattet ist. Schöne Großbauten aus Kaisers Zeiten rahmen die Situation - die Südseite der Kirche war einst durch das amtsgräfliche Schloss umbaut. Die Kirchstelle ist alt: Schon ca. 800 entstand hier die erste Holzkirche am Platz eines heidnischen Heiligtums der freien Friesen. Die heutige Kirche geht auf einen Findlingsbau von 1144 zurück. Gegenüber lädt die gemütliche und überraschend große Fußgängerzone zu einem Abstecher ein. Über den gut fahrbaren Weg durch den Vareler Wald geht es wieder hinaus auf die Strecke Richtung Neuenwege. Durchs Conneforder Feld wird es auffallend wellig im Gelände und man passiert mit der Wapel die ehemalige Grenze Oldenburgs zu Friesland, wo auch eine Grenzburg, die Burg Conneforde, stand. Heute befindet sich hier eine voll entwickelte Naherholungsanlage mit Badeseen, Campingplatz, Kletterwald und Gastronomie. Über Conneforderfeld, Jürdenerfeld, (Swingolfplatz mit Gastronomie), Eggelogerfeld wird Burgforde erreicht. Auch hier passiert man die oldenburgisch-friesische Grenze, bewacht durch die Burgforder Burg, deren Wall- und Grabengelände begangen werden kann. Eine schöne Informationstafel ist vor Ort.


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Streckenlänge

77.2 km

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