Heinje’scher Bergfried
Bergfriede kamen früher in fast allen Bauernschaften des Ammerlands
vor. Der Heinje’sche Bergfried wurde 1475/76 als befestigter Speicher
auf einem kleinen, von einem Graben umgebenen künstlichen Hügel
errichtet. Bereits in den Münsterschen Fehden bot er den Bewohnern
Schutz vor Überfällen. Da die plündernden Haufen keine Pulverwaffen
hatten, bot bereits die heute leicht anmutende Bauweise Schutz -
ebenfalls läßt sich so das Fehlen von Schießscharten erklären.
Vor dem Heinje’schen Bergfried ist als botanische Besonderheit die
größte Traueredeltanne Deutschlands (Abies alba "Pendula”) zu bewundern.