Das Ammerland liegt im Zentrum der nordwestdeutschen Tiefebene zwischen Weser und Ems. Ungewiss ist die Herkunft des Namens. Einige Theorien gehen vom Land am (Zwischenahner) Meer aus oder leiten es von „Eimer“ ab, da die großen Eichenwälder gutes Rohmaterial für die Herstellung von Fässern lieferten. Fundierter scheint die Herkunft vom indogermanischen „Ame(i)ri“, was Wasser oder Feuchtigkeit bedeutet, womit eine Sumpflandschaft beschrieben sein könnte.
In der Mitte des vielgestalteten ammerländer Landschaftsraumes liegt, das Zwischenahner Meer, das auch als „Perle des Ammerlandes“ bezeichnet wird . Es ist nicht durch die Hand des Teufels entstanden, wie in einer alten Sage beschrieben, sondern dadurch, dass Auslaugungen des Salzstockes im Untergrund die eiszeitliche Sedimentdecke einbrechen ließen und das Meer durch eine Zuflüsse entstand. Das Zwischenahner Meer ist nach dem Dümmer und dem Steinhuder Meer das drittgrößte Binnengewässer Niedersachsens.
Nur im Ammerland fügen sich Moor, Geest, Marsch und Meer so zu einem Landschaftsmosaik zusammen, wie es sonst nirgends anzutreffen ist: Weiträumige Niederungsgebiete, Bäken und Aueniederungen mit noch naturnahen Abschnitten, Alt- und Großbaumbestände in Hofnähe und an den Straßen, Wallhecken auf den höher gelegenen Geestflächen, größere Waldflächen, schmale Klinkerstraßen, naturnahe Hochmoorbereiche und dazu im Zentrum das Zwischenahner Meer. Zu diesem Landschaftsbild gehören auch die rund 350 Baumschulen, die ihren Beitrag zu dem parkähnlichen Ambiente der Landschaft leisten.